Sprüche über Leben
1598 Sprüche — Seite 76
Mein ganzes Leben über kannte ich keinen Menschen, der eines andern Unglück nicht mit wahrhaft christlicher Fassung ertragen hätte.
— Alexander Pope
Alles, was ich bin oder zu sein hoffe, verdanke ich einem Engel, meiner Mutter. Ich erinnere mich an ihre Gebete, und sie sind mir immer gefolgt, sie sind mir mein Leben lang treu geblieben.
— Abraham Lincoln
Jedes kleine Wesen würde erfrieren und sinken, würde es nicht vom rings umwallenden Leben gewärmt und getragen.
— Jean Paul
Man kann sich das Leben auch durch zu großen Ernst verscherzen
— Peter Sirius
Wenn das Leben vollendet ist, gehen wir mit leeren Händen fort.
Leute ohne Humor sind Wiesen ohne Blumen. Wie könnte ihr Leben anders sein als dürr.
— Meta von Salis
Die Fehler gehören zum Leben wie der Schatten zum Licht.
— Friedrich Georg Jünger
Das Leben zeugt Blumen und Bienen. Blumen, das sind die schöpferischen Geister, und Bienen die anderen, die daraus Honig sammeln.
— Christian Morgenstern
Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser. Aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück.
— Thales von Milet
Der Mensch bringt aus seinem Innern wie aus einer Quelle Lust und Freude in sein Leben.
— Plutarch
Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener.
— Carl Hilty
Pflege das Leben, wo du es triffst
— Hildegard von Bingen
Die Ordnung ist die Seele des Lebens. Ohne sie gibt es nichts Gefälliges, nicht einmal Angenehmes. Man genießt nichts und ist in allem bedrängt. Ordnung ist alles. Sie ist die Seele der Geschäfte. …
— Maria Theresia von Österreich
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.
Je freier man atmet, je freier lebt man
— Theodor Fontane
Wer niemals träumt, verschläft sein schönstes Leben
— Friedrich Rückert
Enthusiasmus ist das Leben der Seele, Schwärmerei ihr Tod.
— Johann Georg Zimmermann
Gäb es eine andere Geburt, ganz ohne Frau, wie glücklich wäre das Leben
— Euripides
Das Leben übersteigt unendlich alle Theorien, die man in Bezug auf das Leben zu bilden vermag
— Boris Pasternak
Was wäre das Leben ohne Liebesverhältnisse? Verstumpft, öde, langweilig
— Theodor Fontane