Sprüche über Leben
1598 Sprüche — Seite 59
Man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden
— Germaine Madame de Stael
Modern zu sein ist das einzige, was heutzutage das Leben lebenswert macht.
— Richard Rothe
Verschwendete Zeit ist Dasein; gebrauchte Zeit ist Leben.
— Edward Young
Das Leben ist kein Problem, das man lösen, sondern eine Wirklichkeit, die man erfahren muss.
— Sören Kierkegaard
Die Red' ist uns gegeben, damit wir nicht allein vor uns nur sollen leben und fern von Leuten sein.
— Simon Dach
Am Ende des längsten Lebens sind wir immer noch Anfänger.
— John Henry Newman
Eine Frau kann hundert Männer täuschen, aber nicht eine einzige Frau
Sei wie das Veilchen im Moose, sittsam, bescheiden und rein. Und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein.
Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da - und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus. …
— Christian Morgenstern
Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein!
— Wilhelm Busch
Was du nicht willst, dass man dir tu das füg auch keinem andern zu.
Sei heiter und vergnügt und nimm teil an der Freude der anderen. Dabei fällt dann immer auch etwas eigene Freude ab.
— Theodor Fontane
Liebe ist weder eine Sache der Vernunft, noch darf sie sich verlieren in Ehrgeiz oder Drang nach Großem. Sie ist ein zweites Leben, wächst in die Seele hinein, wärmt jede Ader und schlägt mit jedem P …
— Joseph Addison
Ein Bußgeld für jeden, der sich Gedanken über das Leben macht. Lasst doch das Leben endlich in Ruhe!
— Jules Renard
Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung: die Blüte sowohl als die Frucht.
— Rabindranath Tagore
Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod.
— Honoré de Balzac
Alles, was das Leben ist, sind die Träume nach Rache.
— Paul Gauguin
Immer wird uns das Vertrauen eines der größten und beglückensten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.
— Dietrich Bonhoeffer
Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.
— Seneca
Nicht, was er mit seiner Arbeit erwirbt, ist der eigentliche Lohn des Menschen, sondern was er durch sie wird.
— John Ruskin