Sprüche über Glauben
824 Sprüche — Seite 28
Geh ohne Stab nicht in den Schnee und ohne Steuer nicht zur See, geh ohne Gebet und Gottes Wort niemals aus deinem Hause fort.
Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.
— Friedrich von Schiller
Christen und Könige sollen wissen, was sie glauben.
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
— Georg Christoph Lichtenberg
Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz
— Abraham a Sancta Clara
Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.
— Ludwig Börne
Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Mensch, der sich vielen Glückes und seiner Schwäche bewusst ist, wird abergläubig, flüchtet zum Gebet.
— Georg Christoph Lichtenberg
Ein Geist, der auf zur Gottheit strebt, muß zwar vom Staube sich erheben: doch kann, wer nicht der Erde lebt, auch nicht vom Himmel leben.
— Johann Georg Jacobi
Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
— Ludwig Marcuse
Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.
— Johann Jakob Bachofen
Du sollst zu stolz sein, Gott zu rufen, wenn du noch nicht am Ende deiner Menschenkräfte bist.
— Gorch Fock
Es ist merkwürdig: die Welt ist das größte Wunder und gerade an dieses wollen die Frommen nicht glauben.
— Daniel Spitzer
Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!
— Emanuel Wertheimer
Nichts wirkt auf die ganze Umgebung eines Menschen beruhigender und anziehender als ein unerschütterliches Gottvertrauen.
— Rudolf von Tavel
Das Gebet ist die Mutter und der Ursprung aller Seelenerhebung.
— Johannes Bonaventura
Die geistige Freude ist das sicherste Merkmal der in uns wohnenden Gnade Gottes.
— Johannes Bonaventura
Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.
— Johannes Bonaventura
Beten heisst die Gnade des Heiligen Geistes aus der überschwenglich süssen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit schöpfen.
— Johannes Bonaventura