Sprüche über Glauben
824 Sprüche — Seite 15
Wenn du vernimmst, dass ein Berg versetzt worden sei, so glaube es; wenn du aber vernimmst, dass ein Mensch seinen Charakter geändert habe, so glaube es nicht.
Wer glaubt, alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Religion ist ein Prisma, von dessen sieben Farben sich jeder seine Lieblingsfarbe wählen mag; alle aber rühren nur von einem Sonnenstrahl.
— Karl Julius Weber
Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, der straft und belohnt
— Voltaire
Möge es nie einen Augenblick geben, in dem du dich deines Glaubens schämst. Aber mögest du viele Stunde erleben, in denen der Glaube dich zu einem reichen Mann macht.
Spät habe ich Dir meine Liebe geschenkt, Schönheit Du meines Gottes, urewig alt und urewig neu
— Augustinus
Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben.
— Carl Ludwig Schleich
Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.
— Johann Geiler von Kayserberg
Lasset die Kinder zu mir kommen, und wehret ihnen nicht. Denn ihnen gehört das Königreich Gottes.
Was wir möchten, das glauben wir gern.
— Demosthenes
Nichts wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen
— Michel de Montaigne
Nachts erst ist's schön, ans Licht zu glauben
— Edmond Rostand
Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen
— Napoleon
Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Glaube und Wissen sind nicht streng zu trennen. Man glaubt an sein Wissen. Wissen ist sprachlich fixierter Glaube.
— Oswald Spengler
Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut
— Kurt Tucholsky
Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
— Jean-Paul Sartre
Ich würde lieber alle Fabeln der Legenden, des Talmud und des Koran glauben, als dass das Gefüge des Universums ohne einen Geist ist.
— Albert Camus
Pessimist ist jemand, der glaubt, dass jeder Mensch so widerwärtig ist wie er selbst.
— George Bernard Shaw
Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.
— Honoré de Balzac