Sprüche über Vergänglichkeit
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Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Haß aufkommt droht Untergang.
— Mahatma Gandhi
Unsere Zeit vergeht geschwind, nimm die Stunden, wie sie sind. Sind sie bös, lass sie vorüber, sind sie gut, dann freu dich drüber.
Das Leben ist eine Flamme, die sich selbst verzehrt; aber sie fängt jedes Mal wieder Feuer, sobald ein Kind geboren wird.
Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.
— Friedrich Nietzsche
Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung
— Romano Guardini
Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.
— Augustinus
Der Tod ist das Pünktchen auf der letzten Phase unseres Lebens; der Deckel auf dem Topf, in dem es sonst so kochte und brauste
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Schaffen Sie sich eine neue, starkmütige Anschauung von Treue. Was die Menschen sonst Treue nennen, verweht so schnell.
— Rudolf Steiner
Oft merkt man erst, wie viel Glück man hatte, wenn das Glück auf einmal nicht mehr da ist.
Das Verlassen des Mutterschoßes ist der Eintritt in tausend Tode
— Johannes Calvin
Die Erde kann vergehen, die Sonne kann erblassen, doch wahre Freundschaft soll uns nie verlassen.
Denke in schönen Stunden nie an ihre Vergänglichkeit, dazu sind die schlechten da
Nichts ist verführerischer und gleichzeitig trügerischer als Reichtum. Er lässt sich gleich schwer erwerben, erhalten, nutzen und verlieren.
Die Armut liesse sich rasch beseitigen, wenn sich die Wohlhabenden dadurch bereichern könnten.
— Emanuel Wertheimer
Wegen eines Frauenlächelns wurden schon ganze Konzerne zugrunde gerichtet
— Andrew Carnegie
Das Heisse ist vergessen, hat es erst einmal die Kehle passiert.
Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.
— Gorch Fock
Jeder übermütige Sieger arbeitet an seinem Untergang.
— Jean de La Fontaine
Frühere Zeiten hält man immer für die besseren.
— Achim von Arnim
Denk ich an dich und du an mich, vergessen wir uns beide nicht.