Sprüche über Vergänglichkeit
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Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.
— Abraham a Sancta Clara
Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.
— Else Pannek
Geldgier zieht Vernichtung nach sich.
— Else Pannek
Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!
— Pythagoras
Das Glück ist kein Geschenk - nur ein Darlehen
— Theodor Fontane
Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit
— Ralph Waldo Emerson
Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.
— Pierre Corneille
Wer die Freundschaft brechen kann, fing sie nie von Herzen an. Der wird fälschlich Freund genennt, der sich von dem Freunde trennt.
— Friedrich von Logau
Wenn Teufel beten und Engel fluchen, wenn Katz und Mäuse sich besuchen, wenn alle Mädchen keusch und rein, dann hör ich auf, dein Freund zu sein!
Auch der schönste Weg endet irgendwo. Deswegen sollte man rechtzeitig einen anderen suchen.
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.
— Victor-Marie Hugo
Nimm die Zunge wohl in acht, sprich kein Wort, das unbedacht, denn ein Wort, zu schnell gesprochen, hat schon manches Glück zerbrochen.
Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
— Wilhelm Raabe
Das Talent des Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch sein Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
— Theodor Heuss
Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg
Die Zeit vergeht und wartet auf niemanden.
Im Westen hat man Christus verloren, und deshalb kommt der Westen zu Fall, einzig und allein deshalb.
— Fjodor M. Dostojewski
Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.
— Abraham a Sancta Clara
Wir müssen nicht klagen, dass alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergängliches.
— Christian Friedrich Hebbel