Sprüche über Vergänglichkeit
493 Sprüche — Seite 6
Schafft den Gewinn ab, so wird es keine Diebe und Räuber mehr geben.
— Laotse
Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer.
— Zenon von Kition
Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verschwindet, wenn man sie nicht beständig erneuert.
Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist
— Oscar Wilde
Übel gewonnen - übel zerronnen.
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Kein Feiertag, der kein Ende hat.
Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.
Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.
— Baruch de Spinoza
Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmesst seine Bahnen auf das Fröhlichste!
— Euripides
Wo der Verstand anfängt, hört der Mensch auf, Mensch zu sein.
— Donatien A. F. Marquis de Sade
Eine wirkliche und wahrhafte Zauberin ist die Liebe: sie verwandelt Menschen, und sie erschafft Dinge, die es zuvor nicht gab - und wiederum nicht mehr gibt, wenn sie verschwunden ist.
— Diotima
Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.
Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.
— Seneca
Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.
— Carl Ludwig Schleich
Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.
— Alfred de Musset
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.
— Marcus Tullius Cicero
Ehen und Weine werden mit den Jahren sauer
— Victor-Marie Hugo