Sprüche über Vergänglichkeit
493 Sprüche — Seite 20
Witz tötet, Humor macht lebendig! Er führt zum Nachdenken, während jener alles Denken wie durch einen scharfen Blitz beendet.
— Georg Christoph Lichtenberg
Was keine zeitweilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.
— Ovid
Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.
— Publius Syrus
Jeder Lenz bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Licht. Vieles in der Welt kehrt wieder, doch die schöne Schulzeit nicht.
...... lerne Menschen kennen, denn sie sind veränderlich. Die dich heute Freundin nennen, schimpfen morgen über dich.
Warte mit dem Lächeln nicht, bis du glücklich bist, denn es könnte ja passieren, dass du dann gestorben bist.
Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.
Die Gedanken kommen wieder, die Überzeugungen pflanzen sich fort, die Zustände gehen unwiederbringlich vorüber.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht, ist eben dies das Schlimme auch an der besten
— Dante Alighieri
Fernsehen. Fern von der Realität und jeglichem Sachverstand das nahende Ende sehen.
— Julian Scharnau
Wenn nur die Zeit nicht so verginge, aber sie vergeht so wahnsinnig.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Je mehr sich Glück auf Glück häuft, desto mehr Gefahren laufen sie, auszugleiten und alle miteinander niederzustürzen.
— Baltasar Gracián y Morales
Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.
— Friedrich von Schlegel
Die Entsagungen sind vergänglich, ihr Lohn aber bleibt beständig.
— Jean-Jacques Rousseau
Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endigt mit Asche
Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung
— August von Kotzebue
Wer eine neue wissenschaftliche Wahrheit entdeckt, musste vorher fast alles, was er getan hatte, zerstören.
— José Ortega y Gasset
Lass uns heute Träume pflücken von dem Lebensbaum. Morgen ist es vielleicht zu spät, und alles bleibt ein Traum.
Ein Tontopf wird früher oder später brechen, ein Feldherr früher oder später fallen.
Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.
— Friedrich von Schlegel