Sprüche über Vergänglichkeit
493 Sprüche — Seite 14
Fasse deinen Mut zusammen! Es ist kein Elend in der Welt von beständiger Dauer.
— Adolph Freiherr von Knigge
Die Pein des unerfüllten Wunsches ist klein gegen die der Reue; denn jene steht vor der stets offenen unabsehbaren Zukunft, diese vor der unwiderruflich abgeschlossenen Vergangenheit.
— Arthur Schopenhauer
Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.
— Joseph Addison
Flüchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit.
— Johann Gottfried Herder
Das Herz ist ein kristallener Tempel; einmal zerbrochen kann es nie wieder zusammengefügt werden
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
— Sören Kierkegaard
Bei Männern verwandelt sich die Liebe oft in Ehrgeiz, aber selten kommen sie auf die Liebe zurück.
— François de la Rochefoucauld
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze entzünden, ohne dass ihr Leben kürzer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.
Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei.
— Ralph Waldo Emerson
Wenn alle untreu werden, so bleib ich dir doch treu, dass Dankbarkeit auf Erden nicht ausgestorben sei.
— Novalis
Alles bricht und alles fällt mit dem Leben in der Welt, wahre Freundschaft nur allein soll bei uns unsterblich sein.
Das Glück ist eine leichte Dirne und weilt nicht gern am selben Ort; sie streicht das Haar dir von der Stirne und küßt dich rasch und flattert fort. Frau Unglück hat im Gegenteile dich liebefest …
— Christian Johann Heinrich Heine
Der Mensch ist vergänglich, wenn wir den einen Teil seines Wesens betrachten, nämlich seinen Leib, er ist unvergänglich in seinem anderen Wesensteil, der Seele.
— Dante Alighieri
Öffentliche Meinung kann Gold zum Schmelzen bringen.
Eine geschickte Hand holt den Frühling zurück.
Wie eine Musik aus der Luft überrascht uns das hohe Glück, erscheint und verschwindet.
— Friedrich von Schlegel
Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet, Worte sind in beiden Fällen von wenig Kraft.
— Johann Wolfgang von Goethe