Sprüche über Tod
353 Sprüche — Seite 2
Der Tod geht mich eigentlich nichts an, denn wenn er ist, bin ich nicht mehr, und so lange ich bin, ist er nicht.
— Epikur
Die Menschen vergessen schneller den Tod ihres Vaters als den Verlust des Erbes.
— Nicolaus Machiavelli
Die Selbstsucht stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod
— Franz von Sales
Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch den Tod einsam.
— Friedrich Nietzsche
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben
— Johann Wolfgang von Goethe
Wie lange ich lebe, hängt nicht von mir ab. Ob ich aber wirklich lebe, solange ich lebe, das hängt von mir ab.
— Seneca
Weder die Sonne noch den Tod kann man fest ins Auge fassen.
— François de la Rochefoucauld
Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann
— Bernhard Freidank
Man lebt nicht lange genug, um aus seinen Fehlern zu lernen. Sie begleiten uns das ganze Leben hindurch; und nach allem Irren bleibt uns schließlich nur übrig, gebessert zu sterben.
— Jean de la Bruyère
Niemand ist vor seinem Ende glücklich zu preisen.
— Solon
Das Leben besteht aus Leid und Not, der Tod aus Frieden und Freude.
Die Erfahrung belehrt stets, aber Nutzen bringt sie nur für den Zeitraum, den man vor sich hat. Ist es wohl in dem Augenblick, da man sterben soll, noch Zeit zu lernen, wie man hätte leben sol …
— Jean-Jacques Rousseau
Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid
— Jean-Baptiste Molière
Wer nur die Welt umarmt, erfriert an ihrer Gleichgültigkeit.
— Else Pannek
Wenn du lebst, ohne Vater geworden zu sein, wirst du sterben, ohne ein Mensch gewesen zu sein.
Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es unsere unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten
— Carl Friedrich Gauß
Das Licht der Dankbarkeit, ihn so viele Jahre neben sich zu wissen, ist stärker als die Nacht und der Schmerz der Trauer.
Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.
— Marcus Tullius Cicero
Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.
— Jean de La Fontaine
Der Tod ist nur ein Pfeil, der bei der Geburt abgeschossen wird und uns dann trifft.
— Jean Paul