Sprüche über Tod
353 Sprüche — Seite 17
Ein ungeraten Kind ist ein Nagel zum Sarg der Mutter.
— William Makepeace Thackeray
Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen.
— Casimir Delavigne
Der Tod ist ein Riese, vor dem auch der Zar die Waffen strecken muss.
Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.
— Julius Wilhelm Zincgref
Ein Rätsel ist die Welt, ein Rätsel sind wir selbst, ein Rätsel ist das Leben, ein Rätsel der Tod.
— Helene von Druskowitz
Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.
— William Osler
Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend.
Was ist notwendig? Notwendig sind die Dinge, von denen wir innerlich leben. Es sind die Dinge, die uns beim Gedanken an unsere Sterbestunde wichtig sind.
— Sebastian Faber
Der Begriff der Unendlichkeit ist der Vernunft versagt, aber der der Unsterblichkeit der Seele eingeboren.
— Theodor Toeche-Mittler
Nicht nur: "er hat vollendet" sollte man einem Dahingeschiedenen nachrufen, sondern hinzufügen: "und ist vollendet!"
— Theodor Toeche-Mittler
Streben heißt leben: Vertausche zwei Buchstaben, es genügt, daß Alles sich ins Gegenteil fügt: sterben.
— Theodor Toeche-Mittler
Ja, lerne zeitig begreifen, dass Dein ganzes Leben Dich vorbereiten muss, den Tod zu bestehen.
— Theodor Toeche-Mittler
Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.
— Paul Olaf Bodding
Das völlige Vertrauen auf Gott ist Seligkeit; er stellt oft auf die Probe, lässt aber nie im Stich.
— James Hudson Taylor
Das Leben zehrt den Tod auf, und nicht der Tod das Leben.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Leben und Tod; daraus ist alles zusammengesetzt.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Es gibt für den Sterblichen kein Zurück; auch nicht eine Minute kehrt in gleicher Weise wieder.
— Sophie Alberti
Alles ist schwankend, und nur ein Glück ist sicher: seine Pflicht zu tun bis in den Tod.
— Wilhelmine von Hillern
Und befreit die Todesstunde Deines Wesens Kern – heimwärts in die ewige Heimat trägt dein Engel deinen Stern.
— Manfred Kyber
Der Tod allein zeigt, wie nichtig die Körperchen der Menschen sind.
— Juvenal