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Sprüche über Tod

353 Sprüche — Seite 17

  1. Ein ungeraten Kind ist ein Nagel zum Sarg der Mutter.

    William Makepeace Thackeray

  2. Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen.

    Casimir Delavigne

  3. Der Tod ist ein Riese, vor dem auch der Zar die Waffen strecken muss.

  4. Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.

    Julius Wilhelm Zincgref

  5. Ein Rätsel ist die Welt, ein Rätsel sind wir selbst, ein Rätsel ist das Leben, ein Rätsel der Tod.

    Helene von Druskowitz

  6. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  7. Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend.

  8. Was ist notwendig? Notwendig sind die Dinge, von denen wir innerlich leben. Es sind die Dinge, die uns beim Gedanken an unsere Sterbestunde wichtig sind.

    Sebastian Faber

  9. Der Begriff der Unendlichkeit ist der Vernunft versagt, aber der der Unsterblichkeit der Seele eingeboren.

    Theodor Toeche-Mittler

  10. Nicht nur: "er hat vollendet" sollte man einem Dahingeschiedenen nachrufen, sondern hinzufügen: "und ist vollendet!"

    Theodor Toeche-Mittler

  11. Streben heißt leben: Vertausche zwei Buchstaben, es genügt, daß Alles sich ins Gegenteil fügt: sterben.

    Theodor Toeche-Mittler

  12. Ja, lerne zeitig begreifen, dass Dein ganzes Leben Dich vorbereiten muss, den Tod zu bestehen.

    Theodor Toeche-Mittler

  13. Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.

    Paul Olaf Bodding

  14. Das völlige Vertrauen auf Gott ist Seligkeit; er stellt oft auf die Probe, lässt aber nie im Stich.

    James Hudson Taylor

  15. Das Leben zehrt den Tod auf, und nicht der Tod das Leben.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  16. Leben und Tod; daraus ist alles zusammengesetzt.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  17. Es gibt für den Sterblichen kein Zurück; auch nicht eine Minute kehrt in gleicher Weise wieder.

    Sophie Alberti

  18. Alles ist schwankend, und nur ein Glück ist sicher: seine Pflicht zu tun bis in den Tod.

    Wilhelmine von Hillern

  19. Und befreit die Todesstunde Deines Wesens Kern – heimwärts in die ewige Heimat trägt dein Engel deinen Stern.

    Manfred Kyber

  20. Der Tod allein zeigt, wie nichtig die Körperchen der Menschen sind.

    Juvenal