Sprüche über Tod
353 Sprüche — Seite 18
Wie ohnmächtig stehen wir da vor dem Weltgang, indem es keine rückwärtsleitende Macht über geschehene Dinge gibt, welche wieder herstellen könnte, was wir verloren haben.
— August Pauly
Es gibt Menschen, die nur so lange auf unserer Erde bleiben, als das Leben des Menschen ein engelhaftes ist, d.h. in der Kindheit, und uns dann lächelnd verlassen. Den Zurückgebliebenen ist es dann, a …
— August Pauly
Die Dankbarkeit der Völker ehrt nur die Toten, selten die Lebenden.
— Theresa Keiter
Wenn wir das Leben lieben, sollten wir den Tod nicht fürchten, denn er kommt aus derselben Hand.
— Michelangelo
Es ist hart zu leben; aber härter ist es noch zu sterben.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Das Leben ist wie ein Hauch, das eine Weile sichtbar ist und dann wieder verschwindet
Welcher Gedanke kann so hohe Lebensklugheit geben wie der Todesgedanke!
— Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke
Jeder Mensch baut sich durch seine Lebensweise seine Todesweise auf.
— Max Dauthendey
Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist – richtig zu leben oder richtig zu sterben.
— Daniel Defoe
Nichts, was wir lieben, nimmt uns der Tod; es lebt weiter in unserm innersten Wesen, wie es vorher in uns gelebt hat.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Auf dieser Erde gehören Leben und Tod zusammen. Das Reich Gottes kennt nur noch das Leben, nicht mehr den Tod.
— Philipp Dessauer
Ich habe einen Horror vor dem Tod. Die Toten sind so schnell vergessen. Aber nach meinem Tod muss man sich einfach an mich erinnern.
— Emily Elizabeth Dickinson
Sterben ist eine wilde Nacht und ein neuer Weg.
— Emily Elizabeth Dickinson