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Sprüche über Tod

353 Sprüche — Seite 13

  1. So ist der Tod auch ein Bad nur. Aber drüben am anderen Ufer liegt uns bereitet ein neu Gewand.

    Franz Emanuel August Geibel

  2. Wenn das Haus fertig ist, kommt der Tod.

  3. Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.

  4. Der freie Mensch denkt an nichts weniger als an den Tod; und seine Weisheit ist ein Nachsinnen über das Leben.

    Baruch de Spinoza

  5. Menschen stehen und warten, das Leben bringt und geht, der Tod kommt und nimmt.

  6. Das wähne nun keiner, dass er sich nicht entbehren ließ; Dein Tod oder meiner macht in der Welt noch keinen Riss.

    Eduard von Bauernfeld

  7. Leben entspringt dem Kummer und Unglück, und Tod der Behaglichkeit und den Vergnügungen

  8. Man arbeitet nicht allein, dass man lebe, sondern man lebt um der Arbeit willen, und wenn man nichts mehr zu arbeiten hat, so leidet man oder entschläft.

    Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf

  9. Den besten Gebrauch von seinem Leben macht derjenige, der es einer Sache widmet, die ihn überdauert.

    William James

  10. Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins, sondern nur ein Zwischenereignis, ein Übergang aus einer Form des endlichen Wesens in eine andere.

    Wilhelm von Humboldt

  11. Ins Leben schleicht das Leiden sich heimlich wie ein Dieb. Wir alle müssen scheiden von allem was uns lieb.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  12. Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst; Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz. Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg …

    Buddha

  13. Geld her, Geld her, klingen die Glocken, wenn gleich der Pfaff tot ist.

  14. Immer auf dem Sprung stehen, das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.

    Oscar Wilde

  15. Es sei gleich morgen oder heut, Sterben müssen alle Leut'

    Abraham a Sancta Clara

  16. Der Feige stirbt schon viele male vor seinem Tode.

    William Shakespeare

  17. Mit der Ehe geht es meist wie mit dem Tode: nur wenige sind darauf vorbereitet.

    Niccolò Tommaseo

  18. So wie der Wind mit den Blättern spielt, genauso spielt das Schicksal mit uns. Man kann die Sonne meiden, und auch das Licht, doch das was man liebt vergißt man nicht.

  19. Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!

    Leonardo da Vinci

  20. Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung. Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.