Sprüche über Schicksal
459 Sprüche — Seite 21
Bisweilen schmerzt mich anderer Leute Unglück mehr als das eigene
— Francesco Petrarca
Soll ich das stolze, grausame, blinde Glück nicht hassen, das mit uns Menschen nach Willkür spielt?
— Francesco Petrarca
Es gibt ja nichts so Unwilliges wie das Alter.
— Francesco Petrarca
Das ist es, was euch in solches Elend stürzt: Mit dem eigenen Geschick unzufrieden, strebt ein jeder im Geiste nach dem höchsten Glück
— Francesco Petrarca
Was alle trifft, erträgt man leicht
— Karl Wilhelm Ramler
… schneller, wie die Welle steigt und fällt, treibt uns das Schicksal auf dem Meer des Lebens
— Theodor Körner
Der Mensch ist entweder Opfer seines Schicksals oder Meister seiner Bestimmung
— Herbert Spencer
Das Schicksal des Staates hängt vom Zustand der Familie ab.
— Alexandre Vinet
Dass es Unglück in dieser Welt geben muss, sehen wir ein. Wir sehen nur nicht ein, warum das Unglück gerade uns treffen soll
— Otto Weiss
Zwei Hochschulen der Lebensweisheit: Armut – Krankheit
— Otto Weiss
Das Unglück von Tausenden rührt uns weniger als das Unglück eines einzigen.
— Otto Weiss
Bisweilen macht sich das Schicksal über einen armen Teufel lustig, und lässt ihn im Greisenalter reich werden.
— Otto Weiss
Sorg, aber sorge nicht zuviel, es geht doch alles wie Gott es will.
— Julius Wilhelm Zincgref
Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend.
Oft begegnet man seinem Schicksal auf der Straße, die man nahm, um ihm zu entkommen.
Der Gang der Politik gleicht dem Flug eines Drachens, dessen Bahn von dem Winde, der ihn treibt, und der Schnur, die ihn hält, abhängig ist.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Glück ist, wenn Gelegenheit auf Bereitschaft trifft.
— Fred Endrikat
Freude bezahlt der Mensch durch Leid. Er sammle Schätze in guten Zeiten, froh, wenn er nur deren Zinsen in schlechten Zeiten aufwenden muss.
— Theodor Toeche-Mittler
Solange wir leben, leiden wir.
— Frederico Garcia Lorca
Das Glück fällt dem zu, der es am wenigsten erwartet.
— Frederico Garcia Lorca