Sprüche über Schicksal
459 Sprüche — Seite 17
Das Glück wächst und blüht am Wegesrand, vorausgesetzt, man ist auf dem richtigen Weg.
Ein konsequenter Mensch glaubt an das Schicksal, ein launenhafter an den Zufall.
— Benjamin Disraeli
Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.
— Johann Gottfried Seume
Ich glaube, dass das Glück nur in der heiteren Auffassung des Lebens und in der Vortrefflichkeit des Herzens und nicht in den äußeren Umständen liegt.
— Fjodor M. Dostojewski
Ob etwas ein Unglück oder ein Glück war, wissen wir frühestens fünf Jahre später.
Sie müssen denken, dass das Leben Sie nicht vergessen hat, dass es Sie in er Hand hält. Es wird Sie nicht fallen lassen.
— Rainer Maria Rilke
Das Schicksal nimmt manchmal, um nicht zu schrecken, die launige Miene des Zufalls an.
— Johann Nepomuk Nestroy
Wenn etwas gewaltiger ist als das Schicksal, so ist es der Mut, der es unerschüttert trägt.
— Franz Emanuel August Geibel
Möge dein Weg stets aufwärts führen, auch wenn du tiefe Täler und dunkle Schluchten zu durchwandern hast. Möge Gott persönlich dein Wegweiser sein.
Was das Schicksal mit schwarzer Tinte schreibt, kann die Sonne nicht bleichen
Überlass dein Boot auf dem Meere des Schicksals nicht den Wellen, sondern rudere selbst; aber rudere nicht ungeschickt.
— August von Platen
Bei furchtbaren Schicksalsschlägen das ganz Gewöhnliche tun, das hilft uns über den Abgrund.
— Martin Kessel
Des Lebens Kunst ist leicht zu lernen und zu lehren; du must vom Schicksal nie zu viel begehren. Der, welchem ein bescheidenes Los genügt, hat einen Schatz, der nie versiegt. Dem Unersättlichen in …
— Ludwig Bechstein
Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist unser Schicksal.
— Novalis
Was kann das Holz dafür, wenn es als Geige erwacht?
— Arthur Rimbaud
Nichts von dem Guten, das uns widerfährt, ist selbstverständlich
— Albert Schweitzer
Abschied nehmen bedeutet immer ein wenig sterben.
Es kommt das Leid, es geht die Freud', es kommt die Freud', da geht das Leid - die Tage sind nimmer dieselben.
— Theodor Storm
Ach, meine Lieben! Wie oft im Leben wirft uns das Schicksal seinen tragischen Hut vor die Füße, und wir mögen tun, was wir wollen, Verdruß gibt's doch
— Wilhelm Busch
Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.
— Jean-Baptiste Molière