Sprüche über Schicksal
459 Sprüche — Seite 15
Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, dass wir nicht fallen.
— Friedrich Vischer
Die niedrige Seele wird durch die Glücksfälle aufgeblasen, durch die Unglücksfälle niedergeworfen.
— Epikur
Ergebung in sein Schicksal ist die erste Forderung der Natur an den Menschen.
— Friedrich Maximilian von Klinger
Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern und zu belehren, sondern mit Weisheit zu ertragen.
— Charles John Huffam Dickens
Ist der Tod nicht eine herrliche Flucht vor allen Verfolgern, menschlichen und Schicksalsmächten? Mit einem wahren »salto mortale« bist du in einem andern Lande, und ohnmächtig stehen sie an deiner Le …
— August Pauly
Ein langes Leben ist still geworden. Arbeit ist getan. Liebe ist gegeben. Leiden ist gelitten worden.
— Romano Guardini
Wer am Tode vorübergegangen ist, lebt anders, als er früher gelebt hat.
Der Baum kann sich den Vogel nicht aussuchen, der auf ihm landet.
Ein Mensch wie ich pfeift auf das Leben einer Million Menschen.
— Napoleon
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Wünsche. Achte auf deine Wünsche, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Werke. Achte auf deine Werke, denn si …
Nicht die Niederlage ist der schlimmste Misserfolg. Wirklich gescheitert ist nur der, der es nicht versucht hat.
— George Edward Woodberry
Das Wesen eines Volkes ist wie das Wesen einer einzelnen Person: Sein Charakter ist sein Schicksal.
— Jakob Wassermann
Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn od …
— Samuel Taylor Coleridge
Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Gott hat den Menschen mit der Willenskraft und Vernunft ihr Schicksal in die Hand gelegt.
— Adalbert Stifter
Ins Leben schleicht das Leiden sich heimlich wie ein Dieb. Wir alle müssen scheiden von allem was uns lieb.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.
— Jean Paul
So wie der Wind mit den Blättern spielt, genauso spielt das Schicksal mit uns. Man kann die Sonne meiden, und auch das Licht, doch das was man liebt vergißt man nicht.
Die Irrtümer des Lebens rufen nach verzeihender Schönheit; sie kann ihre Einsamkeit zur Harmonie mit dem Ganzen verwandeln