Sprüche über Geist
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Durch Wissen kommt der Mensch zur Menschlichkeit.
— Hafis
Auf Erden die größte Pein heißt: auf Kommando geistreich sein
— Rudolf Otto Hermann Presber
Die Aufrichtigkeit ist - mindestens nach meiner Ansicht - die erste Bedingung jedes geistigen Schaffens.
— Sully Prudhomme
Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen. Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.
— Honoré de Balzac
Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.
— Robert Schumann
Die geistige Seele kann nicht entstehen ausser durch Erschaffung.
— Thomas von Aquin
Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der Kopf.
— Anatole France
Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er.
— Wilhelm Dilthey
Der Geist des engstirnigen Menschen ist wie die Pupille des Auges. Je mehr Licht man darauf fallen lässt, um so mehr zieht er sich zusammen.
— Oliver Wendell Holmes
Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.
— Thomas Hobbes
Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.
— Anne Bradstreet
Dieses Land kann es sich nicht leisten, materiell reich und geistig arm zu sein.
— John F. Kennedy
Der Geist, der seine Freuden aus sich selbst schöpft, ist glücklich
— Demokrit
Das Auge nimmt das Licht aus der Luft, der Geist nimmt es aus dem Wissen.
— Zenon von Kition
Es gibt gebildete Kreise, denen es nicht an Geld fehlt, wohl aber an Bildung.
— Otto Weiss
Der Geist ist kein Behälter den man füllt, sondern ein Feuer, das man nährt.
— Plutarch
Wer dem Buche dient, der dient dem Geiste, wer dem Geiste dient, der dient der Welt.
— Ernst von Wildenbruch
Die Jägerei ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit
— Theodor Heuss
Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten: oft lügt der Geist über die Seele.
— Friedrich Nietzsche
Das Schicksal kann Reichtümer, doch nicht den Geist rauben.
— Seneca