Sprüche über Geist
520 Sprüche — Seite 15
Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.
— Friedrich von Schiller
Glück ist gut für den Körper, denn Kummer stört den Geist.
— Marcel Proust
Spottsucht ist oft Armut an Geist.
— Jean de la Bruyère
Man kann nie so kompliziert denken, wie es plötzlich kommt
— Willy Brandt
Geistige Fähigkeiten verkümmern wie Muskeln, wenn sie nicht geübt werden
— Wilhelm Liebknecht
Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.
— Ernst von Feuchtersleben
Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet.
— Aristoteles
Das Unerwartete zu erwarten, verrät einen durchaus modernen Geist.
— Oscar Wilde
Die in sich selbst ruhende, eigentliche Wahrheit ist mit Gott identisch. Erkenntnis des Wahren ist Wirkung der Wahrheit.
— Anselm von Canterbury
In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes.
— Max Planck
Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
— Karl Marx
Die Gelehrten sind nicht immer die Gescheiteren.
— Francois Rabelais
Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit
— Sören Kierkegaard
Ich glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
— Guy de Maupassant
Keiner überschreitet die engen Grenzen der Menschheit: Alle haben ihre Gebrechen, bald im Kopfe, bald im Herzen.
— Baltasar Gracián y Morales
Die Leihbibliotheken studiere, wer den Geist des Volkes kennen lernen will.
— Wilhelm Hauff
Der Weg des Geistes ist der Umweg.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Die Kraft zu lieben, die Gesundheit, sich, das Leben, Freundschaft und Geist zu genießen und zu erwidern, ist der Zauber, der alles bezwingt.
— Ludwig Tieck
Die Hindernisse rühren nicht so sehr daher, dass der Geist leer ist von Wissen, sondern daher, dass er voll ist von Vorurteilen.
— Pierre Bayle
Kein Geist kann ohne Körper erscheinen
— Wilhelm Schulz