Sprüche über Geist
520 Sprüche — Seite 10
Nicht die sichtbare und vergängliche Materie ist das Wirkliche, Reale, Wahre - sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist.
— Max Planck
Schämen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit …
— Albert Einstein
Es ist leichter, Liebhaber als Ehemann zu sein, weil es schwerer ist, alle Tage Geist zu haben, als von Zeit zu Zeit eine hübsche Bemerkung zu machen.
— Honoré de Balzac
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe
— Jonathan Swift
Die größte Sünde gegen den menschlichen Geist ist, Dinge ohne Beweis zu glauben
— Thomas Henry Huxley
Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.
— Oswald Spengler
Du hättest recht, wenn die Dummheit eine Geistesschwäche wäre. Leider ist sie aber eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen …
— Johann Nepomuk Nestroy
Nur wo Körper- und Geistestätigkeit in geordneter lebendiger Wechselwirkung stehen, ist wahres Leben.
— Friedrich Fröbel
Zweifel ist kein angenehmer geistiger Zustand, doch Gewissheit ist ein lächerlicher
— Voltaire
Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist
— Christian Morgenstern
Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.
— Charles-Louis de Montesquieu
Wohlbehagen ermattet den Geist, Schwierigkeiten erziehen und kräftigen ihn.
— Francesco Petrarca
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft
— Henrik Johan Ibsen
Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Schönheit des Körpers hat etwas Tierisches, wenn sie geistlos ist.
— Demokrit
Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln. Auch die Menschen können die Erde verlassen, zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist.
Ein reger Geist ist wie ein rollender Schneeball.
Viele Spötter meinen, reich an Geist zu sein, und sind doch nur arm an Takt
— Georg Christoph Lichtenberg
Im Feingefühl hat das Herz Geist.
— Sully Prudhomme