Sprüche über Geist
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Das Menschengeschlecht von heute: Es ist kein Mannesmark, es ist ein Teig, mit Fäusten tapfer, an Charakter feig. Es fehlt der Mut, der im Gewissen sitzt, der freie Geist, der frisch die Wahrhei …
Es ist vernünftig, von einem Arzt zu erwarten, dass er vor der Macht des Geistes, Krankheiten zu überwinden, Achtung hat.
— Hippokrates von Kós
Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.
— Joseph Addison
Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen sein Berichterstatter.
— Marcus Tullius Cicero
Man vermag nichts mit seiner Intelligenz, wenig mit seinem Geist, alles mit seinem Charakter.
— Nicolas Chamfort
Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht zu können, solange ist es ihm unmöglich es zu tun.
— Baruch de Spinoza
Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus
— Christian Friedrich Hebbel
Ich muss eine erstaunliche Menge Geist haben; manchmal brauche ich eine Woche, um mich zu entscheiden.
— Mark Twain
Neugier ist eine der festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.
— Samuel Johnson
Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum
— John Locke
Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.
— Novalis
Wie Fackeln und Feuerwerk vor der Sonne blass und unscheinbar werden, so wird sowohl Schönheit als Geist, ja Genie, überstrahlt von der Güte des Herzens.
— Arthur Schopenhauer
Nicht nur für die Mütze hat man den Kopf auf den Schultern.
Die Drei und die Sieben sind die beiden größten geistigen Zahlen.
— Honoré de Balzac
Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.
— François de la Rochefoucauld
Es ist besser, feurig von Geist zu sein, selbst wenn man dann mehr Fehler begeht, als beschränkt und übervorsichtig.
— Vincent van Gogh
Die Liebe ist das geistige Auge, sie erkennt das Himmlische.
— Bettina von Arnim
Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.
— Joseph Addison
Ist der Körper gerade, ist der Geist gerade.
Das Geistige eines Kunstwerks besteht nicht darin, über was es spricht, sondern zu wem es spricht.
— Moritz Heimann