Sprüche über Geist
520 Sprüche — Seite 22
Neue, kühne, begeisternde Ideen erzeugt nur ein heller Kopf, der über einem glühenden Herzen steht. Der köstlichste Wein gedeiht auf Vulkanen.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs
Der beste Beobachter und der tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.
— Henry Thomas Buckle
Tiere fressen, Menschen essen, aber nur der Mann von Geist weiß, wie man isst.
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Alles ist also im Menschen, wie überall, im voraus sicher und bestimmt, und die menschliche Seele ist somit eine Art geistiger Automat.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Wenn Hochschullehrer reden, reden sie vor allem über sich und ihre akademische Karriere.
— Hans Apel
Die Frauen tragen ihre Beweise im Herzen, die Männer im Kopfe.
— August von Kotzebue
Den Geist? Als ob es Weiber gäbe, die ihn liebten. Schöne Gestalt gefällt ihnen und Reichtum.
— Ulrich von Hutten
Gefragt, was auf Erden das Seltenste sei, antwortet einer: was allen gehört, der gemeine Verstand.
— Giacomo Leopardi
Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Klar nennt man die Ideen, die dasselbe Maß an Verwirrung haben wie unser eigener Geist
— Marcel Proust
Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.
— John Galsworthy
Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.
— Titus Maccius Plautus
Werde nie so reich an Geist, dass arm du würdest am Herzen!
— Otto Ludwig
Wein ist der befeuernde Geist aller Feste und der König aller Getränke.
— Theodor Heuss
Die Leuchte des Geistes ohne Wärme des Herzens wird oft zum Irrlicht.
— Peter Sirius
Zu den Blitzen des Genies machen die Talente den Donner
— Peter Sirius
Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man überhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat.
— André Gide
Jugend ist kein Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung.
— Perikles
Theorie und Praxis sind eins und bleiben doch zwei, wie Materie und Geist, wie Seele und Leib, wie Mann und Weib, wie Denken und Schauen.
— Bogumil Goltz
Das Leben zeugt Blumen und Bienen. Blumen, das sind die schöpferischen Geister, und Bienen die anderen, die daraus Honig sammeln.
— Christian Morgenstern