Sprüche über Geist
520 Sprüche — Seite 14
Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenstaub vergeht.
— Friedrich Rückert
Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig.
— Walt Whitman
Die alleinige Quelle des Rechts ist das gemeinsame Bewusstsein des ganzen Volkes: der allgemeine Geist
— Ferdinand Lassalle
Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.
— Blaise Pascal
Es ist der Geist der Weihnacht, der uns mit Leben erfüllt und im Mantel der Liebe überwintern lässt.
Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.
— Thomas Carlyle
Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf: mit einem guten Herzen spielt man nicht Schach.
— Nicolas Chamfort
Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.
— Charles Lamb
Es gibt keine wichtigere Sorge in der Schule als die, den Geist der Wahrheit und des Vertrauens in ihren Räumen zu erhalten. Er will aber nur wohnen, wo zugleich der Geist der Freiheit wohnt.
— Friedrich Paulsen
Erkennen ist eine große Leistung des Geistes. Anerkennen eine solche des Herzens.
Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
— Albert Schweitzer
Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man gezwungen ist, ununterbrochen dazuzulernen.
— George Bernard Shaw
Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken.
— Dalai Lama
Mit der Größe der Aufgaben wächst die Kraft des Geistes
— Friedrich von Schiller
Ich glaube um zu erkennen.
— Anselm von Canterbury
Von den jedermann bekannten Büchern muss man nur die allerbesten lesen, und dann lauter solche, die fast niemand kennt, deren Verfasser aber sonst Männer von Geist sind.
— Georg Christoph Lichtenberg
Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.
— Honoré de Balzac
Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf
— Joseph Conrad
Einsamkeit ist die Zufluchtsstätte der Geistreichen und die Folterkammer der Geistesarmen.
Die Berge die es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewustsein.
— Reinhold Messner