Sprüche über Veränderung
529 Sprüche — Seite 25
Leben ist die dauernde Anpassung innerer Beziehung an äussere.
— Herbert Spencer
Das Glück liegt im Wünschen. Erfüllung ist zugleich Zerstörung.
— Herbert Spencer
Nur wer den Mut hat, alle Tage ein anderer zu sein, bleibt immer derselbe.
— Hermann Stehr
Krankheit ist nichts anderes als ein Versuch des Körpers krankmachende Stoffe loszuwerden
— Thomas Sydenham
Worte können ihren Sinn sehr ändern – durch das Übelwollen derer, die sie anhören!
— Otto Weiss
Vom einen schnackt er, das andre tut er. Das ist ein Charakter, wenn auch kein guter.
— Adolf von Wilbrandt
Die Alten hatten ein Gewissen ohne Wissen; wir heutzutag haben das Wissen ohne Gewissen.
— Julius Wilhelm Zincgref
Vernichtung allein bahnt den Weg zu radikaler Erneuerung.
— Graf Hermann Keyserling
Zum Glück ist's nicht zu spät.
— Georg Rollenhagen
Wie vieles, was wir auf die Erde werfen, wird, wenn's ein andrer aufhebt, ein Juwel
— George Meredith
Was man allgemein als Hässlichkeit bezeichnet, kann in der Kunst zu großer Schönheit werden
— Auguste Rodin
Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.
— Laotse
Keine nützlichen Reformen wurden jemals ausgeführt, ohne ihren Urhebern Gegner Feindschaften und bittere Unannehmlichkeiten zu bereiten.
— Camillo Benso Graf von Cavour
Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist
— Bernhard Freidank
Wenn du dich geirrt hast, so schäme dich nicht, es besser zu machen.
— Bernhard Freidank
Es badet sich die Kräh mit allem Fleiß und kann doch niemals werden weiß.
— Bernhard Freidank
Der Mensch bleibt in kritischen Situationen selten auf seinem gewohnten Niveau. Er hebt sich darüber oder sinkt darunter.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Die Erfahrung zeigt, dass der gefährlichste Augenblick für eine Regierung der ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Je mehr sich die Dinge ändern, um so mehr bleiben sie sich gleich.
— Alphonse Karr
Streben heißt leben: Vertausche zwei Buchstaben, es genügt, daß Alles sich ins Gegenteil fügt: sterben.
— Theodor Toeche-Mittler