Sprüche über Veränderung
529 Sprüche — Seite 23
Der Weg der neueren Menschheit geht von der Humanität durch die Nationalität zur Bestialität.
— Franz Grillparzer
Die Nacht verbirgt die Welt, enthüllt aber das Weltall.
Alles ändert sich. Heute nehmen die Leute die Komiker ernst und betrachten die Politiker als Witzfiguren.
— William Penn Adair Rogers
Mit jeder untergehenden Monarchie verdunkelt sich der Himmel, denn er verliert einen Stern. Republik, das ist freigesetzte Scheußlichkeit
— Anatole France
Wann die Ordnung zur Unordnung geworden ist, muss die Unordnung wohl oder übel Ordnung schaffen und das Gesetz wiederherstellen
— Romain Rolland
Idole und Ideen sind wandelbar. Ideale allein sind unsterblich
— Ottokar Kernstock
Wenn unser Nachdenken über den Menschen und die Welt das Leben des Bauern auf dem Feld nicht besser macht, ist es sinnlos
— Epikur
Der erreicht am meisten, der immer auch anders kann, als er vorhatte.
— Johannes von Müller
Das Gefühl des Menschen ist zerreissbar wie Seidenpapier. Die Welt gleicht einem Schachspiel, das sich mit jedem Zug ändert.
Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei
— Heraklit von Ephesos
Leben heißt denken und handeln, denken und handeln aber heißt verändern.
— James Allen
Wachstum bedeutet Wandel, und Wandel birgt Risiken, den Schritt vom Bekannten zum Unbekannten
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.
Was Du heute erdenkst und nicht verwerten kannst, mag morgen den Erdball aus den Angeln heben.
— Max von Eyth
Der rasche innere Fortschritt geschieht nur durch starke Erschütterungen. Wenn man denselben also wünscht, so darf man diese nicht allzusehr scheuen.
— Carl Hilty
Champagner ist der einzige Wein, der eine Frau noch schöner macht, nachdem sie ihn getrunken hat.
— Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour
Gäb es eine andere Geburt, ganz ohne Frau, wie glücklich wäre das Leben
— Euripides
Geld macht Blinde sehend
Liebe ist kein Ziel; sie ist nur ein Reisen.
— David Herbert Lawrence
Der Traum ist ein zweites Leben.
— Gerard de Nerval