Sprüche über Veränderung
529 Sprüche — Seite 15
Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.
— Ludwig Marcuse
Leute, die darauf stolz sind, dass sie hart arbeiten, mag ich nicht. Wenn ihre Arbeit sie so hart ankommt, sollten sie sich eine andere suchen. Die Freude an unserer Arbeit ist das Zeichen, da …
— André Gide
Die Not kann den Schmied lehren, Stiefel zu nähen.
Jugend geht in einer Herde, Mannesalter in Paaren und das Alter allein.
Will man richtig leben, muss man sich immer vergegenwärtigen, dass wir nicht stehen, sondern uns bewegen, und darf sich nicht an das klammern, was wir hinter uns lassen.
— Leo Tolstoi
Die Welt kann man nicht verändern, aber gewisse Sauereien kann man abstellen
— Georg Simmel
Die seit Kriegsende bei uns in alle Bereiche des Lebens eingedrungene Flut von Amerikanismen muss endlich wieder zurückgedrängt werden.
— Gustav Walter Heinemann
Im Fortschritt der Geschichte nimmt die Phantasie ab und das Denken zu.
— Charles Robert Darwin
Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt und auf der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.
— Johann Peter Hebel
Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und gleichzeitig unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten
— Benjamin Franklin
Sterben ist nur die Übersiedlung von der Nordseite auf die Sonnenseite des Hauses.
— Max Frommel
Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.
— Rudolf Steiner
Wer seinen Ärger verkürzt, verlängert sein Leben
Uns Menschen ist es zwar gelungen, das Raubtier in uns auszuschalten - nicht jedoch den Esel
— Winston Churchill
Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen
— Mark Aurel
Wer am Tode vorübergegangen ist, lebt anders, als er früher gelebt hat.
So ist der Tod auch ein Bad nur. Aber drüben am anderen Ufer liegt uns bereitet ein neu Gewand.
— Franz Emanuel August Geibel
Der Hunger nach Luxus, der uns aus unserem Planeten einen Ziergarten machen ließ, nährt nur die Gier unserer Wünsche.
— Ralph Waldo Emerson
Drei Umzüge sind so schlimm wie ein Brand.
— Benjamin Franklin
Das wähne nun keiner, dass er sich nicht entbehren ließ; Dein Tod oder meiner macht in der Welt noch keinen Riss.
— Eduard von Bauernfeld