Sprüche zur Trauer
423 Sprüche — Seite 19
Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.
Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.
— Thomas von Aquin
Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg!
Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wi …
— Augustinus
Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.
— Christian Johann Heinrich Heine
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er kann das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln.
— Martin Luther King
Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.
— Nicolaus Machiavelli
Im Tode gibt es nichts Schreckliches. Das, was schrecklich daran ist, hängt vom Leben ab.
— Leo Tolstoi
Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat
— Samuel Smiles
Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt a …
— Seneca
Stets einfach war Dein Leben, Du dachtest nie an Dich. Nur für die anderen streben hiltest Du für Deine Pflicht.
Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist.
— Vincent van Gogh
Der Tod ist unser Trost und, ach!, auch unser Leben, er ist des Lebens Ziel, das wir voll Hoffnung sehn, er kann, ein Zaubertrank, berauschen und erheben, dass wir mit neuem Mut der Nacht entgeg …
— Charles Baudelaire
Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.
— Blaise Pascal
Abschied nehmen bedeutet immer ein wenig sterben.
Wenn du das Verlorene mit der Trauer in deinem Herzen begräbst, missbrauchst du es. Es taugt nicht als Grab. Erst wenn du das Tote dem irdischen Mutterschoß zurückgegeben hast, ist dein Herz …
Den letzten Weg musst du alleine gehen, ohne Hilfe, ohne Hand. Doch Gott, der Herr, wird am Wege stehen und führt Dich hinein in sein himmlisches Land.
Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.
Der Tod entwaffnet den Hass, bringt Neid und Verleumdung zum Schweigen und erlaubt der Gerechtigkeit, ihre Stimme zu Gunsten derer zu erheben, die ein Recht auf Bewunderung durch die Nachwelt habe …
Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen