Sprüche zur Trauer
423 Sprüche — Seite 13
Und neigt sich auch der Abend viel zu früh mit seinen dunklen Schwingen übers Tal so war ein Leben doch ein Wunder und ein Geschenk der Liebe allzumal
Stille um uns, Stille in uns. Stille, die unsere Trauer umfängt und trägt. Stille, in der unser Herz voller Sehnsucht nach dem geliebten Menschen ist.
Nur die Liebe überbrückt die Kluft, die zwischen Sein und Nichtsein droht, dass wie gepflückter Blumenduft doch etwas überlebt den Tod.
— Friedrich von Bodenstedt
Alles kann der Mensch vergessen, ob es leicht war oder schwer, doch ein Herz, das man geliebt hat, das vergisst man nimmer mehr.
Wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das nicht wieder gesammelt werden kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.
Herr, nun ist es genug, nun nimm mich in Deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.
Du hast gelitten manchen Schmerz, geduldig viel ertragen, du warst das beste Mutterherz, in frohen und auch trüben Tagen. Wie sehr wir dich vermissen, geliebte Mutter du, du kannst es nicht mehr …
In aller Stille hat uns ein unvergesslicher Mensch verlassen. In aufrichtiger Anteilnahme möchten wir unsere Trauer ausdrücken und helfen, den Schmerz zu tragen.
Leben = Eine Reise, die heimwärts führt
— Herman Melville
Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.
— William Shakespeare
Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie eine …
— Dietrich Bonhoeffer
Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können
Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.
— Epiktet
Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.
— Christian Friedrich Hebbel
Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in …
Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemei …
— Hieronymus
Es geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang
— Peter Rosegger
Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.
— Vergil
Du warst so jung, du starbst so früh, vergessen werden wir dich nie.
Der Fluss des Lebens mündet ins Meer der Ewigkeit.