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Sprüche zur Trauer

423 Sprüche — Seite 10

  1. Wenn man einen Menschen verliert, den man geliebt hat, dann stirbt ein Stück seines eigenen Lebens mit ihm. Aber wenn man sich etwas von dem bewahrt, das sich einem durch ihn an innerem Reichtum e …

  2. Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie, und ich hab es doch getragen - aber fragt mich nur nicht wie?

    Christian Johann Heinrich Heine

  3. Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.

    Friedrich von Schiller

  4. Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.

  5. Tod! Eine Welt voll Schmerzen liegt in diesem Worte. Es ist ein zweischneidiges Schwert, das, indem es das teuerste unseres Herzens mordet, so tief in die Brust eindringt, dass sich alles um uns h …

    Hans Christian Andersen

  6. Hoffnung und Erinnerung sind zwei liebliche Schwestern. Erstere ist wie Morgenrot; sie lächelt lange vorher, ehe die Sonne erscheint. Letztere umspielt uns wie Abendröte, wenn auch die Sonne sch …

    Heinrich Martin

  7. Die Todesstunde ist die Geburt zu einem neuen Leben.

  8. Alles Wachsen ist ein Sterben, jedes Werden ein Vergehen. Alles Lassen ein Erleben, jeder Tod ein Auferstehn.

  9. Freude macht uns Unsterblichen gleich. Das Siegel der Menschheit drückt uns der Schmerz auf die Stirn, wenn er uns beugt und erhebt

    Franz Emanuel August Geibel

  10. Wo der Tod auf uns wartet, ist unbestimmt, wir wollen überall auf ihn gefasst sein.

    Michel de Montaigne

  11. Du siehst den Garten nicht mehr grünen, du siehst die Blumen nicht mehr blühen. Hast stets geschafft, manchmal gar über Deine Kraft. Alles hast Du gern gegeben. Liebe, Arbeit war Dein Leben. Du ha …

  12. Es gibt Dinge, die man nicht sagen kann, weil es keine Worte gibt, um sie zu sagen.

    Frederico Garcia Lorca

  13. Das Leben stirbt nicht, und du dienst ihm getreu, du dienst ihm in deinem Kind, und aus aller Trauer erhebt sich stets neu der ewige Sommerwind.

  14. Aller Menschen harrt der Tod und keinen gibt´s auf Erden, der untrüglich weiß, ob ihn der nächste Morgen noch am Leben trifft.

    Euripides

  15. Die Menschen gehen viel zu nachlässig mit ihren Erinnerungen um. - Alle Erinnerung ist Gegenwart.

    Novalis

  16. Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so, wie wenn ein Schiff hinter dem Horizont verschwindet. Es ist da, nur wir sehen es nicht mehr.

  17. Gott will abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.

  18. Wir sind so lang gegangen, durch Glück und auch durch Leid. Was wir auch angefangen, wir waren stets zu zweit. Nun bist du fort gegangen, zurück bleib' ich allein, jedoch in meinem Herzen wirst Du …

  19. Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Könnten wir noch einmal in Deine Augen sehen, so würden all unser Leid und Weh schwinden. Könnten wir Deinen Mund noch einmal küssen, so würden wir ganz und gar gesund. Könnten wir Dich noch einma …