Sprüche über Mensch
972 Sprüche — Seite 47
Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.
— Erasmus von Rotterdam
Der Hund bellt, wenn ihn etwas erregt. Der Mensch spricht immer
— Richard von Schaukal
Ein böser Mensch ist wie eine Kohle: er brennt oder schwätzt.
Vor dem Sterben ist es gut, wenn der Mensch alleine ist.
— Reinhold Messner
Sollte nicht der Mensch seine Ideen von Gott ebenso zweckmäßig weben können, wie die Spinne ihr Netz zum Fliegenfang?
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Mensch zerfällt in zwei Teile. Einen männlichen, der nicht denken will, und einen weiblichen, der nicht denken kann.
— Kurt Tucholsky
Der Mensch wächst mit seinen höhern Zielen - der Wachsende hat immer etwas zu geben, der Nichtwachsende verleidet einem.
— Rudolf von Tavel
Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
— Otto Ludwig
Der Mensch ist frei wie der Vogel im Käfig; er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen.
— Johann Kaspar Lavater
Ein schlechter Mensch ist niemals glücklich, auch wenn er Glück hat.
— Menander
Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.
— Francois G. de Levis
Ein Konservativer ist ein Mensch, der zum Kämpfen zu feige und zum Laufen zu dick ist
— Elbert Green Hubbard
Die Kleider müssen zum Menschen passen, wie der Mensch zur Landschaft passen muss.
— Li Liweng
So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.
— Sophie Bernhardi
Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht in fließendem Wasser, sondern im stillen Wasser.
— Dschuang Dsi
Das Firmament ist der Thron aller Schönheit, wie auch der Mensch seinen Thron hat, die Erde nämlich
— Hildegard von Bingen
Ein vernünftiger Mensch erholt sich bei einer Arbeit von der anderen.
— Helmuth James Graf von Moltke
Der Mensch ist zur Arbeit, der Vogel zum Fliegen geschaffen
Die Rinder weiden am Abgrund, wie der Mensch ständig an einem Abgrund sein Leben führt
Unglückliche Menschen sind undankbare Menschen; das Glück wohnt niemals bei Undankbaren.
— Nikolaus B. Enkelmann