Sprüche über Mensch
972 Sprüche — Seite 32
Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der zum Glück bestimmte Mensch braucht sich nicht zu beeilen.
Mancher Mensch muss erst mit dem Kopf gegen einen Baum rennen, bevor er merkt, dass er auf dem Holzweg ist
— Wilhelm Busch
Kinder sind Flügel des Menschen.
Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.
— Dietrich Bonhoeffer
Denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.
— Wilhelm Busch
Die Vernunft formt den Menschen, das Gefühl leitet ihn.
— Jean-Jacques Rousseau
Das höchste aller Gefühle für einen Menschen ist, dass er anerkannt und geschätzt wird.
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.
— Max Planck
Das Tier kann sich langweilen, aber nur der Mensch denkt darüber nach.
— Oswald Spengler
Ein Mühlstein und ein Menschen Herz wird stets herumgetrieben: Wo beides nichts zu reiben hat, da wird es selbst zerrieben.
— Friedrich von Bodenstedt
Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben, es stürzt ihn mitten in die Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehn, er muß vor seinem Richter …
— Friedrich von Schiller
Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit
— Johann Gottfried Seume
Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.
— Mark Aurel
Der Mensch verzweifelt leicht, aber im Hoffen ist er doch noch größer.
— Theodor Fontane
Ein zerbrochener Mensch ist niemals ein Mensch, der in der Mitte steht. Er steht am Anfang oder am Ende.
— Rainer Haak
Es gibt drei Schlüssel zum Herzen der Menschen: Liebe, Güte, Geduld.
Ich habe angefangen, Kirchen, Kapellen, Bischöfe und das Ganze zu hassen. Ein Mensch kann auch ohne das tapfer vor seinen Gott treten
— John Knittel
Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen
— Jean-Jacques Rousseau