Sprüche über Mensch
972 Sprüche — Seite 43
Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich auszieht.
— Voltaire
Wenn du einen Menschen zum Nachdenken anregst, kannst du heimlich seinen Reis essen.
Jeder Mensch ist ein neues Gottes-, Welt- und Menschengericht.
— Hermann Stehr
Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit
Kein Fisch ohne Gräte, kein Mensch ohne Mängel.
Der Mensch liebt nur einmal.
Wenn die Menschen nicht danach sind, oben und unten, hilft die Verfassung nicht, und wäre sie vom Himmel gefallen.
— Adolph Kolping
Naturnotwendig will der Mensch das Gute.
— Thomas von Aquin
Ein kampfsüchtiger Hahn wird nie ein fleischiges Speisehähnchen, ein angeberischer Mensch vollbringt keine große Tat.
Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen, Gottes Ebenbild; aber wer ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet das Ebenbild Gottes, sozusagen als Abbild.
— John Milton
Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.
— John Milton
Die Frau ist die notwendige Ergänzung des Mannes - ohne die Frau kann der Mann nicht Mensch sein, ohne Teilnahme der Frau kann der Mann kein menschliches Ideal verwirklichen.
— Wilhelm Liebknecht
Die menschliche Hand bedeutet menschliche Macht: Mit dem durchgeistigten Handeln der Hand ist der Mensch der Natur gegenüber gefährlich geworden.
— Oswald Spengler
Es liegt tief in der Natur des Menschen, dass er alles essen will, was er liebt.
— Oswald Spengler
Es ist sonderbar, dass der Mensch sich nicht vor sich selbst fürchtet.
— Friedrich von Schlegel
Der Mensch, der gleicht dem Aprilwetter, welches bald schön, bald wild, bald warm, bald kalt, bald trocken, bald naß, bald Sonne, bald Regen, bald Riesel, bald Schnee, bald Blumen, bald Klee.
— Abraham a Sancta Clara
Das Wort des Menschen ist sein Wesen
Der Mensch ist der Bogen, der Gedanke der Pfeil und Rechtschaffenheit das Ziel.
Taste aber nur einer das Eigentum an, und der Mensch mit seinen Leidenschaften wird sogleich da sein
— Johann Wolfgang von Goethe
Was des Menschen Herzenswunsch ist dazu läßt er sich gern befehligen.
— Joseph Victor von Scheffel