Sprüche über Mensch
972 Sprüche — Seite 29
Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.
— Walter Rathenau
Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben.
— Johann Gottfried Herder
Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.
— Johann Gottlieb Fichte
In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sei vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum!
— Friedrich Nietzsche
Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
— Jeremias Gotthelf
Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, dass kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt.
— Charles-Louis de Secondat
Das Talent des Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch sein Talent übertroffen, ihn zu zerstören.
— Theodor Heuss
Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
— Wilhelm Raabe
Der Mensch hat die Gabe, aus jedem Ort ein Paradies zu machen.
Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.
— Leonardo da Vinci
Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.
— Peter Sirius
Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.
— Albert Schweitzer
Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.
— Seneca
Kleider machen Leute, aber keine Menschen.
Die unterhaltendste Fläche auf der Erde für uns ist die vom menschlichen Gesicht.
— Georg Christoph Lichtenberg
Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.
— Henry Ford
Der Mensch wird ohne Grundsätze geboren, aber mit der Fähigkeit, sie alle aufzunehmen.
— Voltaire
Es ist erfreulich, wenn Gleiches sich zu Gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein großer Mensch die kleineren zu sich aufzieht.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett.
Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach dem Menschen so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen
— Wilhelm von Humboldt