Sprüche über Mensch
972 Sprüche — Seite 36
Auf meinem Lebenswege werden mir Menschen aller Art begegnen, und jeden muß ich zu nutzen verstehen
— Heinrich von Kleist
Ein fauler und ein fleißiger Mensch können nicht gut miteinander leben, der faule verachtet den fleißigen gar zu sehr.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu begründen.
— Sigmund Freud
Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe als sie verdienen
— Marie von Ebner-Eschenbach
Menschen stehen und warten, das Leben bringt und geht, der Tod kommt und nimmt.
Wofür ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder
— Iwan Turgenjew
Der Mensch hat nichts so eigen, so wohl steht ihm nichts an, als, dass er Treu erzeigen und Freundschaft halten kann.
— Simon Dach
Der Mensch ist nicht zur Ruhe bestimmt.
— Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg
Mensch zu sein ist etwas Sonderbares: Man ist nie fertig.
— Else Pannek
Der nützlichste Mensch in der nützlichsten Welt würde ewig unbefriedigt bleiben, wenn immer nur für seine Bequemlichkeit gesorgt würde.
— Ralph Waldo Emerson
Ein Mensch ohne Humor ist wie ein Haus mit immer trüben Fenstern.
— Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling
Der Mensch flieht vor der Zeit, die Zeit vor dem Menschen.
— Edward Young
Ich glaube, nichts lehrt einen besser Bescheidenheit, als wenn man einen wertvollen Menschen liebt.
— André Gide
Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat
— Jean Paul
Religion zu haben ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.
— Immanuel Kant
Wir alle sind nur soweit Menschen geworden, als wir Menschen liebten oder Gelegenheit zu lieben hatten.
— Boris Pasternak
Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.
— Marquis de Vauvenargues
Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.
— Marquis de Vauvenargues
Jede Zeit wie jeder Mensch hat ein gewisses Gedankenfeld, über das hinaus nichts wahrgenommen wird.
— Bertha Freifrau von Suttner