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Sprüche und Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

339 Zitate — Seite 5

  1. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

  2. Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen: nur die Fähigkeit dazu wird uns …

  3. Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt sich eine Laune, ungezähmter wirkt die Leidenschaft, und so verletzen wir am ersten die, die wir am zärtesten lieben.

  4. Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.

  5. Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.

  6. Was auch als Wahrheit oder Fabel in tausend Büchern dir erscheint, das alles ist ein Turm zu Babel, wenn es die Liebe nicht vereint.

  7. Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.

  8. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

  9. Die Tinte macht uns wohl gelehrt, doch ärgert sie sich, wo sie nicht hingehört. Geschrieben Wort ist Perlen gleich, ein Tintenkleks ein böser Streich.

  10. Unter Gesundheit verstehe ich nicht "Freisein von Beeinträchtigungen", sondern die Kraft mit ihnen zu leben

  11. Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrüben: Tadel ist von keiner Kraft. Andern Dingen mag das gelten, kein Missbilligen, kein Schelten, macht die Liebe tadelhaft.

  12. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen

  13. Die Weisen sagen: Beurteile niemand, bis du an seiner Stelle gestanden hast.

  14. Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

  15. Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

  16. Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

  17. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

  18. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

  19. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt

  20. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.