Sprüche und Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
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Sollen dich die Dohlen nicht umschrei'n, musst du nicht Knopf auf dem Kirchturm sein.
Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.
Was man nicht weiß, das eben braucht man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.
Aus Müßigkeit entspringt reines Glück.
Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.
Das höchste Glück ist immer das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet, Worte sind in beiden Fällen von wenig Kraft.
Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor
Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mir uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dies …
Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr ich; Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.
Woher sind wir geboren? Aus Lieb. Wie wären wir verloren? Ohn Lieb. Was hilft uns überwinden? Die Lieb. Kann man auch Liebe finden? Duch Lieb. Was lässt uns lange weinen? Die Lieb. Was soll …
Was ist das Schwerste von allem? Was dir am leichtesten scheint: Mit den Augen sehen, was vor dir liegt
Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.
Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag, ein letztes Glück und einen letzten Tag.
Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen
Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.
Das Leben ist zu kurz,um einen schlechten Wein zu trinken!
Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht, wer nicht sich selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
Was gibt uns wohl den schönsten Frieden, Als frei am eignen Glück zu schmieden.