Sprüche über Gleichgültigkeit
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Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.
— Wilhelm von Humboldt
Es ist für mich völlig überflüssig zu wissen, was ich nicht ändern kann
— Paul Valéry
Man muß nicht wissen, wer den Tuberkel Bazillus entdeckt hat.
— Robert Koch
Dem Arbeiter, der kein Brot hat, ist es ganz einerlei, nach welcher Definition er verhungert.
— Daniel Spitzer
Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …
— Thomas à Kempis
Wenn das Schicksal ruft: "Le jeu est fait, messieurs!", so achten das die wenigsten. Erst wenn sie hören: "Rien ne va plus!", bekommen sie Lust, aber zu spät.
— Ludwig Börne
Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbarn Sünden.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.
— Else Pannek
Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.
— Thomas Jefferson
Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzten, bis er genügend Geld ausgegeben hat.
— Ambrose Bierce
Das Gesetz ist durch einen Anhang, genannt die Strafe, geschützt. Man muss das Vergnügen der Missachtung des Gesetzes gegen die Strafe abwägen.
— John Steinbeck
Wer jede Mühe abnimmt, das Bemühen anderer abwehrt, wird nicht geliebt, sondern übersehen.
— Else Pannek
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
— Bernhard Freidank
Wir sind nichts; was wir suchen ist alles.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Es ist mir gleichgültig, ob einer aus Sing-Sing kommt oder von Harvard. Ich suche Menschen, nicht Biographien.
— Henry Ford
Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind. Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind. Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind …
Die Vorwürfe Unkundiger muss man sich mit Gleichmut anhören.
— Seneca
Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt, es sind ja nur Tiere
— Theodor W. Adorno
Wenn du deine Pflicht tust, muss es dir gleichgültig sein, ob dich die Menschen schmähen oder preisen
— Mark Aurel