Sprüche über Anerkennung
514 Sprüche — Seite 22
Bornierten Menschen sollte man nicht widersprechen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung.
— Richard von Schaukal
Wer sich Respekt verschaffen will, darf sich nur von seiner hässlichsten Seite zeigen.
— Gustave Flaubert
Ein wesentlicher Teil des Ruhmes jeder menschlichen Gesellschaft sind die großen Denkmäler
— Francois René de Chateaubriand
Es gibt wenig ganz außerordentliche Menschen, aber ein jeder hat einen Zeitpunkt des Lebens, wo er sich selbst übertrifft, und von diesem muss man Gebrauch machen
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Tadel ist dem Künstler weit nützlicher als Lob: wer vom Tadel zu Grunde geht, war dieses Unterganges wert. Nur wen er fördert, hat die wahre innere Existenzberechtigung.
— Richard Wagner
Jeder neue Tag ist wie ein Bote Gottes, den man gebührend empfangen muss.
Lorbeer ist ein bittres Blatt, dem, der es sucht, und dem, der's hat.
— Franz Emanuel August Geibel
Das Geheimnis, zu gefallen, besteht darin, kein solches Geheimnis zu haben.
— Sully Prudhomme
Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.
— Else Pannek
Gekaufte Anerkennung unterliegt dem Börsenkurs.
— Else Pannek
Bestätigung ist für Kinder Lebenselixier und für Erwachsene Balsam.
— Else Pannek
Für Steuergelder wurde gearbeitet. Sie sind es wert mit Sorgfalt und Achtung verwendet zu werden.
— Else Pannek
Bescheidenheit ist eine Zier Bescheidenheit ist der einzige sichere Köder, wenn du nach Lob angelst.
— Philip Chesterfield
Dem Streben nach Lob liegt ein Streben danach, lobenswert zu sein, zu Grunde.
— Adam Smith
Stolz ist das Gefühl seines bestimmten Werts und durchaus lobenswert.
— Johann Gottfried Seume
Ich lehne es ab, anzuerkennen, dass es Unmöglichkeiten gibt.
— Henry Ford
Der Ruhm bringt jenem keine Erquickung, der ihn gestohlen hat, statt ihn sich zu verdienen.
— Nikolai Wassiljewitsch Gogol
Kein großer Mensch hinterlässt uns von sich ein verschwommenes Bild, sondern ein scharfes und sehr bestimmtes.
— André Gide
Die Ehre verpflichtet zur Sittlichkeit, der Ruhm noch mehr, die Macht am meisten.
— Berthold Auerbach
Niemand ist zufrieden mit seinem Stande, jeder mit seinem Verstande.
— Barthold Heinrich Brockes