Sprüche über Anerkennung
514 Sprüche — Seite 15
Es kann einem nichts Schlimmeres passieren, als von einem Halunken gelobt zu werden.
— Robert Schumann
Die Anerkennung ernster Menschen gewinnen wir durch Leistung, die der Masse durch Glück.
— François de la Rochefoucauld
Wir müssen lernen, den Menschen weniger auf das, was er tut oder läßt, als auf das, was er leidet, anzusehen.
— Dietrich Bonhoeffer
Kennt ihr die Arznei des Beispiels, die Heilkraft der Bewunderung und der seelenstärkenden Achtung?
— Jean Paul
Wer sich nicht wehrt, der wird nicht geehrt.
Niemand kann alles alleine machen. Deshalb sollte man grosszügig sein und denen Anerkennung spenden, die mithelfen.
Das höchste aller Gefühle für einen Menschen ist, dass er anerkannt und geschätzt wird.
Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.
— Publius Syrus
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt, wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird
— Ludwig Anton Salomon Fulda
Wenn jemand bescheiden bleibt, nicht beim Lobe, sondern beim Tadel, dann ist er's.
— Jean Paul
Du willst bei Fachgenossen gelten? Das ist verlorne Liebesmüh, Was Dir missglückt, verzeihen sie selten; Was Dir gelingt, verzeihen sie nie!
— Oscar Blumenthal
Wenn wir Abschied nehmen, wird unsere Neigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer.
— Michel de Montaigne
Sich tatkräftig für seine Angestellten einzusetzen, ist eine der besten Investitionen, die man machen kann.
Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.
— Solon
Bei großen Unternehmungen allen zu gefallen, ist schwierig.
— Solon
Alles altert, selbst die Achtung, wenn man sich nicht in Acht nimmt.
— Joseph Joubert
Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Wer bewirken könnte, dass auf demselben Fleck Erde zwei Ähren Korb oder zwei Halme Gras wachsen, wo vorher nur eines gedieh, der diente der Menschheit besser und leistete seinem Vaterland wesentlicher …
— Jonathan Swift
Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist.
— Jean Paul
Die Arbeit ist der Eckstein, auf dem die Welt ruht, sie ist die Wurzel unserer Selbstachtung.
— Henry Ford