Sprüche über Anerkennung
514 Sprüche — Seite 20
Wenn die Henne ihr Gackern ließe, so wüßte man nicht, wo sie gelegt hat.
Man achtet nicht, was die Sau auch schreit.
Mancher glänzt an zweiter Stelle, dessen Licht an der ersten erlischt
— Voltaire
Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Der herbste Tadel lässt sich ertragen, wenn man fühlt, dass derjenige, der tadelt, lieber loben würde.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Krone würdig sein, ist mehr, als Kronen tragen.
— Friedrich von Cronegk
Wenn sie Dich dessen erachtet, wird eine Katze Dein Freund sein, niemals Dein Sklave.
— Théophile Gautier
Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.
— Nicolas Chamfort
Ich habe stets beobachtet, dass man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen oder weise sein muss
— Charles-Louis de Montesquieu
Eine kleine Stelle, die du ganz ausfüllst, ist dein Ehrenplatz, die grösste, der du nicht genügst, ein Pranger.
— Otto von Leixner
Man kann die Nützlichkeit einer Idee anerkennen und doch nicht recht verstehen, sie vollkommen zu nutzen.
— Albrecht Goes
Der Mensch kann nichts Höheres erstreben im Kampfe mit Sorge und Not, al ein gutes Gewissen im Leben und einen guten Namen im Tod.
— Friedrich von Bodenstedt
Himmel und Erde, Menschen und Geister - alles liebt den Geringen, nicht den Stolzen
Den Tadel der Menschen nahm ich solange gerne an, bis ich einmal darauf achtete, wen sie lobten.
— Walter Rathenau
Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut
— George Bernard Shaw
Manche wären sehr erstaunt zu erfahren, worauf ihre Achtung vor den Menschen beruht.
— Marquis de Vauvenargues
Willst du einen guten Ruf haben, so triff niemals die Sonne in deinem Bett
Kannst du nicht allen gefallen Durch deine Tat und dein Kunstwerk, Mach' es wenigen recht; Vielen gefallen, ist schlimm.
— Friedrich von Schiller
Frage dich, wo des Menschen Ruhm beginnt und endet. Und sieh, daß mein Ruhm nur auf meinen Feunden gründet
— William Butler Yeats
Mittleren Menschen mag man den Mut loben, edlen die Besonnenheit.
— Walter Rathenau