Sprüche über Verlust
469 Sprüche — Seite 7
Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.
— Else Pannek
Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.
Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.
— Samuel Johnson
Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.
— John Steinbeck
Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.
— Christian Friedrich Hebbel
Wer vor dem Richter weint, verliert seine Zähren.
Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.
— Frank Wedekind
Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.
— Samuel Butler
Der Mensch ist verloren, der sich für ein Genie hält.
— Georg Christoph Lichtenberg
Verliere keine Zeit mit unwichtigen Angelegenheiten. Lerne, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.
— Theodor Fontane
Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.
— Henry Ward Beecher
Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.
— Guy de Maupassant
Wenn man seine Gesundheit durch ein zügelloses Leben verdorben hat, will man sie durch Arzneimittel wiederherstellen.
— Jean-Jacques Rousseau
Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert.
— Robert Musil
Nicht einmal ein Narr verkauft mit Verlust, um den Leuten zu gefallen.
Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.
— Jeremias Gotthelf
Man kann nicht ohne weiteres sagen, dass Leid zum Aufbau des Charakters beitrage, ebenso oft trägt es auch zu seiner Zerstörung bei.
— John Steinbeck
Man läuft Gefahr zu verlieren, wenn man zuviel gewinnen möchte.
— Jean de La Fontaine
Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt
— Nicolaus Machiavelli