Sprüche über Reichtum
516 Sprüche — Seite 22
Dicke Brocken geben fette Vögel.
Liebe ist der größte Reichtum.
Das Wissen hängt vom Studium ab, durch Taten kommt man zur Vernunft, Wohlstand erreicht man durch Fleiß, der Erfolg jedoch hängt ab vom Schicksal.
Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.
— Henry Ford
Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, Ist reicher als die Mutterhand, die segnet.
— Anastasius Grün
Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.
— Jean-Baptiste Molière
Man muß nicht reicher erscheinen wollen, als man ist.
— Gotthold Ephraim Lessing
Wir haben nicht mehr Recht, Glück zu empfangen, ohne es zu schaffen, als Reichtum zu genießen, ohne ihn zu produzieren.
— George Bernard Shaw
Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich.
— Albrecht von Haller
Die reichste Empfindung des Lebens liegt im Atmen.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.
— Ludwig Marcuse
Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen, als die Furcht es zu verlieren.
— Antoine de Rivarol
Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz. Die Furcht vor Verlust läßt keinen Frieden, die Hoffnung auf Erwerb keine Ruhe aufkommen.
— August Strindberg
Der Reiche hat nur zwei Löcher in der Nase, ebenso wie der Arme.
Ein gutes Buch ist mir ein wahrer Schatz - in Nöten dient es als Versatz.
— Johann Christoph Friedrich Haug
Es gibt nichts Häßlicheres als Reichtum ohne Tugend.
— Antoine de Rivarol
Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!
— Nicolas Chamfort
Kein Mensch ist so reich, dass er nicht seinen Nachbarn braucht.
Wenn zu rechter Zeit der Mensch fassen würde, welch süße Gabe der Schlaf ist, es würde keiner mehr ihn mutwillig auf das Nichtswürdigste verschleudern.
— Jeremias Gotthelf
Revolutionen sind Zeiten, in denen der Arme seiner Rechtschaffenheit, der Reiche seines Reichtums und der Unschuldige seines Lebens nicht sicher ist.
— Joseph Joubert