Sprüche über Reichtum
516 Sprüche — Seite 15
Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.
— Friedrich Rückert
Dieselbe Gabe, die einem Mann befähigt Millionen zu erwerben, hindern ihn, sie zu genießen.
— Antoine de Rivarol
Ein Jahrmarkt ohne Hiebe, ein Jüngling ohne Liebe, ein Ehestand, der wohlbestellt, sind selt'ne Dinge in der Welt.
— Abraham a Sancta Clara
Das erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.
— Adolph Kolping
Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist. Herzlich hat man sie geküßt, weil sie sehr vermöglich ist.
— Wilhelm Busch
Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.
— Jean Anouilh
Zwei werden nicht satt: Wer Wissen und wer Reichtum sucht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es keine größere Unzufriedenheit gibt, als die der Reichen.
— John Steinbeck
Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.
— Thomas Carlyle
Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können
— Rabindranath Tagore
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Schöner als der vollste Besitz ist die Erwartung des Glücks.
— Franz Emanuel August Geibel
Der Ärzte Fehler werden mit Erde verdeckt, und die der Reichen mit Geld.
Immer in Freude lebt die Seele,die liebt. Kein Schatz der Welt kann ihren Reichtum aufwiegen.
Freunde sind wie Rotwein. Je älter sie werden, um so besser und wertvoller werden sie und um so mehr lernt man sie zu schätzen.
Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.
— Abraham a Sancta Clara
Liebe, die von Herzen liebt, ist am reichsten, wenn sie gibt; Liebe, die von Opfern spricht, ist schon rechte Liebe nicht.
— Franz Emanuel August Geibel
Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andem Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.
— Martin Luther
Die Dinge, die uns einmal vertraut gewesen sind, werden es uns leicht wieder, und diese Leichtigkeit zusammen mit der Erinnerung macht sie uns teuer, ohne dass wir wissen warum.
— Alfred de Musset
Hüte dich, alles, was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten!
— Benjamin Franklin