Sprüche über Glück und Unglück
599 Sprüche — Seite 17
Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können
— Rabindranath Tagore
Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel. Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks.
— Theodor Fontane
Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht, Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht
— Clemens Brentano
Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.
— Marquis de Vauvenargues
Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele
— Johannes Kepler
Musst dich nur vom Neide reinigen, dann verzehnfachst du dein Glück, machst in jedem Augenblick fremde Freuden zu den deinigen
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
— Jean Anouilh
Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust.
— Leo Tolstoi
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche
— Dietrich Bonhoeffer
Ich danke Gott und freue mich wie's Kind zur Weihnachtsgabe, dass ich bin, bin! und dass ich dich schön menschlich Antlitz habe; dass ich die Sonne,Berg und Meer und Laub und Gras kann sehen und …
— Matthias Claudius
Gewiss ist der allein glücklich und groß, der weder zu herrschen noch zu befehlen braucht, um etwas zu sein.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist mehr als gut genug für mich.
— Wilhelm Busch
Aus den Wolken muss es fallen, Aus der Götter Schoß, das Glück.
— Friedrich von Schiller
Wer an das Glück glaubt, der hat Glück.
— Christian Friedrich Hebbel
Es genügt nicht, selbst glücklich zu sein, die anderen müssen dazu noch unglücklich sein.
— Jules Renard
Das Glück erstreckt seine Herrschaft über alle Dinge: Es erhebt die einen und stürzt die anderen, nicht nach Wert und Verdienst, sondern nach seiner Laune.
— Sallust
Verständig zu sein, ist der Hauptteil des Glücks
— Sophokles
Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen.
— Epiktet
Wenn ich Narr genug wäre, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.
— Francois René de Chateaubriand