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Sprüche über Bildung

546 Sprüche — Seite 23

  1. Eine ausgewählte Bücherei ist das einzige Parkett, auf dem wir uns mit den größten Geistern der Vergangenheit und Gegenwart zwanglos unterhalten können.

    Novalis

  2. Ein Buch, das man stützt, ist ein Buch, das sinkt.

    Antoine de Rivarol

  3. Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.

    Friedrich von Schlegel

  4. Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigen Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht iher langen Nachtwachen.

    Marquis de Vauvenargues

  5. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Man lese ein Buch, und lasse es auf sich einwirken, gebe sich dieser Einwirkung hin, so wird man zum richtigen Urteil darüber kommen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Keine Leserei erfordert eine so strenge Diät, als das Lesen abgerissener, hingestreuter Gedanken.

    Johann Gottfried Herder

  9. Auch die gelesene Wahrheit muss man hinterher erst selber erfinden.

    Jean Paul

  10. Wer aus den Büchern nicht mehr lernt, als was in den Büchern steht, der hat die Bücher nicht halb benutzt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  11. Ein anspruchsvolles Buch will im Zusammenhang gelesen werden.

    Friedrich Rückert

  12. Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

    Karl Julius Weber

  13. Alle Belehrung geht von Herzen aus, alle Bildung vom Leben.

    Christian Friedrich Hebbel

  14. Von Kindheit an war ich ein Freund des Lesens, und das bisschen Geld, das mir in die Hände kam, wurde für gute Bücher ausgegeben.

    Benjamin Franklin

  15. Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte

    Jean Paul

  16. Das Wissen ist ein Schatz, aber dessen Ausübung ist der Schlüssel dazu.

    Thomas Fuller

  17. Auch ist die Gegenwart gar nicht verständlich ohne die Vergangenheit und ohne ein hohes Maß von Bildung.

    Novalis

  18. Ein natürlicher Appetit läßt uns nicht nur nach dem Besitz von Wissen (scientia), sondern nach dem Besitz von Weisheit (sapientia) streben, nach Wissen also, das man schmecken kann (scientia sapida).

    Nikolaus von Kues

  19. Die höchste Weisheit ist es, nicht stets weise zu sein.

    Martin Opitz

  20. Wer sich beständig ausschlussweise mit den Büchern beschäftigt, ist für das praktische Leben schon halb verloren.

    Johann Gottfried Seume