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Sprüche über Bildung

546 Sprüche — Seite 20

  1. Man wird immer finden, dass diejenigen, die wirklich wissen, die bescheidensten Menschen sind.

    Rudolf Steiner

  2. Die meisten Bücher von heute scheinen in einem Tag aus den Büchern von gestern entstanden zu sein.

    Nicolas Chamfort

  3. Die Bücherwelt ist in der Tag nur die Karikatur der wirklichen Welt. Beide entspringen aus der selben Quelle. Jene aber erscheint in einem freieren, beweglicheren Medio.

    Novalis

  4. Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei.

    Wilhelm Raabe

  5. In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit

    Thomas Carlyle

  6. Ein Buch veröffentlichen heißt soviel, wie bei Tisch vor den Ohren der Dienerschaft sprechen.

    Henry de Montherlant

  7. Wer das Alphabet erschaffen, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.

    Antoine de Rivarol

  8. Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Theorien sind die Vorurteile eines Professors

    Mark Twain

  10. Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  11. Das Wissen ist ein Affenbrotbaum: Du kannst es nicht umspannen.

    Arthur Schopenhauer

  12. Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand

    Hugo von Hofmannsthal

  13. Wer sich mit Raten, Vermutungen und unbewiesenen Schlussfolgerungen zufrieden gibt, der wird nie gescheit.

    Mark Twain

  14. Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist Wissenschaft

    Henry Thomas Buckle

  15. Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.

    Matthias Claudius

  16. Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  17. Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  18. Klugheit betrachtet die Wege zur Glückseligkeit; Weisheit aber betrachtet den Inbegriff der Glückseligkeit selbst.

    Thomas von Aquin

  19. Wenn man nur bestimmte Werke der besten Dichter betrachtet, wird man sich versucht fühlen, sie gering zu achten. Um sie gerecht einzuschätzen, muss man alles lesen.

    Marquis de Vauvenargues

  20. Besonnenheit ist die unzertrennliche Begleiterin der Weisheit; aber mit dem Genius verbindet sie nicht einmal eine Grußbekanntschaft.

    Charles Caleb Colton