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Sprüche über Bildung

546 Sprüche — Seite 13

  1. Wenn man einen plattdeutschen Bauern französisch lehrt und er macht deutsch daraus, so ist es englisch.

    August Pauly

  2. Durch geistige Kraft können wir den beherrschen, der uns an körperlicher überragt.

    Antiphon

  3. Erst durch das Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

    Wilhelm Raabe

  4. Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.

    François de la Rochefoucauld

  5. Die Lust zur Lektüre bedeutet einen Austausch von langweiligen Stunden, wie man sie so oft im Leben hat, gegen köstliche Stunden.

    Charles-Louis de Montesquieu

  6. Es ist besser, feurig von Geist zu sein, selbst wenn man dann mehr Fehler begeht, als beschränkt und übervorsichtig.

    Vincent van Gogh

  7. Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann.

    Martin Kessel

  8. Die geistige Seele kann nicht entstehen ausser durch Erschaffung.

    Thomas von Aquin

  9. Es erweist sich, daß das, was Weltkenntnis genannt wird, die Menschen eher schlauer als gut macht.

    Samuel Johnson

  10. Mir ist kein Lesen nützlicher, als solches kurzer Gedanken. Keines scheint mir reichhaltiger, belehrender, anwendbarer.

    Johann Kaspar Lavater

  11. Wenn Bücher auch nicht gut oder schlecht machen, besser oder schlechter machen sie doch.

    Jean Paul

  12. Schulbildung überlädt in den meisten Menschen so sehr den Acker mit Schutt, dass keine Gedanken mehr darauf wachsen können.

    August Pauly

  13. Eine auserlesene Büchersammlung ist der vortrefflichste Hausrat.

    Francesco Petrarca

  14. Künstlerische Fähigkeiten und scharfer Verstand harmonieren sehr gut miteinander.

    Gottfried von Strassburg

  15. Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.

    Theodor W. Adorno

  16. Keine Leser verstehen weniger Ernst als die, die keinen Spass verstehen.

    Jean Paul

  17. Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.

    Jean Paul

  18. Es ist unmöglich, sehr gebildet zu werden, wenn man nur liest, was gefällt.

    Joseph Joubert

  19. Um mit Nutzen zu lesen, muss man seine Aufmerksamkeit bis zu dem Grade anspannen, dass man die Gedanken wie etwas mit leiblichen Augen Angeschautes vor sich sieht.

    Joseph Joubert

  20. Wenn euch eine Lektüre das Herz erhebt, wenn sie euch zu edlen, tapfernen Empfindungen erfreut, dann braucht ihr kein weiteres Kriterium: das Werk ist gut

    Jean de la Bruyère