Sprüche und Zitate von Wilhelm Busch
248 Zitate — Seite 9
Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Dingen, welche wir nicht kriegen
Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!
Der Ort ist gut, die Lage neu. Der alte Lump ist auch dabei.
Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster, der von vergangnen Zeiten träumt, an die Gelegenheit zum Laster, die er versäumt.
Wer vielleicht zur guten Tat keine rechte Neigung hat, dem wird Fasten und Kastein immerhin erfrischend sein.
Wo viele zarte Hände walten - na, das ist so wie es ist! Kellerschlüssel, Bodenschlüssel führen leicht zu Zank und Zwist.
Der Wein ist ein vortrefflich Ding, die Weiber achten's leider zu gering und haben's nicht bedacht. Er stärket den Mut, bewegt das Herz in frischer Glut er stärket den Mut, bewegt das Herz bei …
Ich kann nirgendwo die Liebe Gottes besser ablesen als im Kreuz... Da eröffnet er die Quelle, die mich freimacht von aller Schuld. Da ist eine Tür in den Himmel.
Als mir die Zeit entgegenkam, erschien sie mir hübsch wundersam und angenehm und lecker. Sie ging vorüber, und -o weh! - nun, da ich sie von hinten seh, bemerk ich ihren Höcker.
Gute Tiere, spricht der Weise, musst du züchten, musst du kaufen, doch die Ratten und die Mäuse, kommen ganz von selbst gelaufen.
Das weiß ein jeder, wer's auch sei, gesund und stärkend ist das Ei.
Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.
Sokrates, der alte Greis, sagte oft in tiefen Sorgen: "ach, wie viel ist doch verborgen, was man immer noch nicht weiß."
Der Ruhm, wie alle Schwindelware, hält selten über tausend Jahre. Zumeist vergeht schon etwas eh'r die Haltbarkeit und die Kulör.
Froh hupft der Floh. - Vermutlich bleibt es noch lange so.
Ratsam ist und bleibt es immer für ein junges Frauenzimmer, einen Mann sich zu erwählen und womöglich zu vermählen ...
So spricht der Weise, grau von Haar, ernst, würdig, sachgemäß und klar ...
Vor allen der Politikus gönnt sich der Rede Vollgenuß; und wenn er von was sagt, so sei's, ist man auch sicher, dass er's weiß.
Je älter man wird, desto hastiger tritt sie einem auf die Hacken, die Zeit, die so genannte
Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt in dieser Welt, was ihm bestimmt.