Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt.
Sprüche und Zitate von Wilhelm Busch
248 Zitate
Humoristischen Dichter und Zeichner
Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man läßt!
Ach die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt.
Doch guter Menschen Hauptbestreben ist, andern auch was abzugeben.
Da lob ich mir die Höflichkeit, das zierliche Betrügen. Du weißt Bescheid, ich weiß Bescheid; und allen macht's Vergnügen.
Die Reiter machen viel Vergnügen, besonders wenn sie drunten liegen
Mit sich selbst ist man nicht immer in der vornehmsten Gesellschaft
Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später
Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall.
Früher da ich unerfahren und bescheidener war als heute, hatten meine höchste Achtung andre Leute. Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehrere Kälber und nun schätz ich sozusagen erst mich selber.
Man erwirbt keine Freunde - man erkennt sie.
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
So geht es mit Tabak und Rum: erst bist du froh, dann fällst du um.
Hoch ist der Liebe süßer Traum erhaben über Zeit und Raum.
Wer sich freut, wenn wer betrübt, macht sich meistens unbeliebt.
Wir alle haben unsern Sparren, doch sagen tun es nur die Narren. Der Weise schweigt.
Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.
Es saust der Stock, es schwirrt die Rute. Du darfst nicht zeigen,was du bist. Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute im Grunde so zuwider ist.
Das Zahnweh, subjektiv genommen, ist ohne Zweifel unwillkommen; doch hat's die gute Eigenschaft, dass sich dabei die Lebenskraft, die man nach aussen oft verschwendet, auf einen Punkt nach innen wendet.^
Ach, lieber Gott, ja ja, so ist es! Nicht wahr, ihr guten Mädchen wißt es: Kaum hat man was, was einen freut, so macht der Alte Schwierigkeit!