Sprüche und Zitate von Wilhelm Busch
248 Zitate — Seite 7
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt
Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.
Bock: jenes Tier, welches auch als Bier getrunken werden kann.
Im Durchschnitt ist man kummervoll und weiß nicht, was man machen soll.
Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder.
... man mag sagen, was man will, der passendste Stoff, um Schrullen, die sich nun mal nicht unterdrücken lassen, auf das bescheidenste drin einzuwickeln und im Notfall zu überreichen, ist der St …
Unvermutet, wie zumeist, kommt die Tante zugereist. Herzlich hat man sie geküßt, weil sie sehr vermöglich ist.
Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.
Früh zeigt er seine Energie, indem er ausdermaßen schrie; denn früh belehrt in die Erfahrung: Sobald er schrie, bekam er Nahrung.
Der Architekt ist hochverehrlich, obschon die Kosten oft beschwerlich.
Grad zu den frühen Morgenzügen kommt man am leichtesten zu spät.
Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut.
Wer als Wein- und Weiberhasser jedermann im Wege steht, der esse Brot und trinke Wasser bis er daran zugrunde geht.
Mancher Mensch muss erst mit dem Kopf gegen einen Baum rennen, bevor er merkt, dass er auf dem Holzweg ist
Doch ach! wie bald wird uns verhunzt die schöne Zeit naiver Kunst; wie schnell vom elterlichen Stuhle setzt man uns auf die Bank der Schule!
Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, bist ebenfalls nicht gar so wichtig, wie deine Eitelkeit vermeint.
Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!
Denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur.
Der größte Lump bleibt obenauf!