Sprüche und Zitate von Wilhelm Busch
248 Zitate — Seite 10
Willst du das Leben recht verstehen, musst du's nicht nur von vorn besehen. Von vorn betrachtet sieht ein Haus meist besser als von hinten aus.
Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!
Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.
Hätte einer auch mehr Verstand als die drei Weisen aus dem Morgenland und ließe sich dünken, er wäre wohl nie dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtle …
Wem Fortuna ein Haus geschenkt, dem schenkt sie auch Möbel.
Besonders tief und voll Empörung fühlt man die pekuniäre Störung
Bösewicht mit Bösewicht - auf die Dauer geht es nicht.
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.
Ungeduld hat meistens Schuld
Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird
Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.
Kurzum - so sprach er - ich sage bloß, wenn man den alten Erdenkloß, der, täglich teilweis aufgewärmt, langweilig präzis um die Sonne schwärmt, genau besieht und wohl betrachtet und, was darauf p …
Doch größern Ruhm wird der verdienen, der Farben kauft und malt mit ihnen ...
Drum soll ein Kind die weisen Lehren der alten Leute hochverehren! die haben alles hinter sich und sind, gottlob! recht tugendlich!
Er muss zahlen. - Und von je tat ihm das doch gar so weh.
Zwar man zeuget viele Kinder, doch man denket nichts dabei. Und die Kinder werden Sünder, wenn's den Eltern einerlei.
Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.
Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör
Das Schlüsselloch wird leicht vermißt, wenn man es sucht, wo es nicht ist.
Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein!